Heute: Portrait

Die Wäscheleinen-Hängung. Weil mich diese supertollen weißen Wände mit den tollen Bildern dran nerven.

Die Wäscheleinen-Hängung.

So, auch ich war nun an der Reihe, mal im Heute richtig auszustellen. Nicht nur Flummis oder Quelle-Reliquien.
Gemeinsam mit Leni und Domi (ebenfalls Quelle-ansässig) ist das Thema Portrait, dem ich mich in letzter Zeit ja schon fast exzessiv gewidmet habe…Diesmal standen für mich aber die ungewöhnlichen Arbeiten im Vordergrund: Portraits von Polizisten, Flüchtlingen, Musikern, Obdachlosen aus Paris, Aktportraits, die Smart-Illustration in kolorierter Ausführung und meine alljährlichen Selbstportraits.

Hier ist unser Ausstellungstext:

IMG_8488 Kopie

Leni und Domi vor seinen Bildern.

Heute: Portrait 2. – 12. April 2015

Malerei/Zeichung
Verschiedene Künstler zeigen ihre Perspektive und Interpretation des Genre Portrait.

Dominic Hafner stellt Motive in ihrer Wertigkeit als Bildelemente zurück. Sie bilden vielmehr den Rahmen für eine zeichnerische und malerische Auseinandersetzung mit Farbe, Duktus und Komposition. So tritt zwangsläufig die Reduktion als durchgängiges Thema in den Vordergrund.

Lenis Ecke

Lenis Ecke

Lena  Neundörfer beginnt mit dem naturalistischen Abbild (z. B. Foto) als Vorlage. Dazu treten bildnerische Mittel wie Übermalung, Verunklärung  der Kontur, surreal fantastische farbliche Akzente oder Versatzstücke von Text im Bild als Mittel der Kontextverschiebung hin zu Verfremdung, Entfremdung, Identitätsverlust. Figur und Grund gehen ineinander über, Grenzen verschwimmen, das Individuum verliert sich.

Den Menschen in seinen verscheidensten Erscheinungsformen zu dokumentieren ist Lukas Taschlers liebster künstlerischer Zeitvertreib (und  Gelderwerb). Dabei malt er nur vom lebenden Model auf Fundstücken und Müll und versucht nicht nur ein bloses Abbild zu erschaffen, sondern vielleicht auch ein Stück Persönlichkeit mit einzufangen. Das Spektrum der Motive ist breit: Pariser Obdachlose, SuperRouletteSpezialPortrait, Polizisten auf einer Demonstration, die Freunde, er selbst.

Genauere Dokumentation, mehr Fotos gibts nach der Ausstellung (sonst lohnt sichs ja gar nicht mehr zu uns zu kommen…)

Das Programm:

Do 02.04. Vernissage Interaktive Rede, Buffet und Konzert ‚Gregor Samsa‘
Eigenkompositionen und Texte werden von Lorenz Huber am Bass, Bernd Ketterl
am Schlagzeug und Gesang, sowie Evgenij Zelikman am Klavier vorgetragen.
Das Publikum wird zu einer lyrischen und musikalischen Reise geladen.

Fr 03.04. einfach so offen. Vielleicht fällt uns noch was ein.

Do 09.04. Performance Ansichten eines Clowns aus gutem Hause
Andra-Maria Jebelean, Elif Güzel und Kai Padberg
In „Ansichten eines Clowns aus gutem Hause“ setzen wir uns mit der Welt des
Abstrakten und des Konkreten auseinander; mit der Welt des Chaos und der Ordnung;
mit Mechanismen, die immer wieder aufgebrochen werden; mit Sprache und wie wir sie
nutzen; nicht zuletzt mit dem Muster-Bürger in Ominösien; und mit dem Menschen, der…
ja, wer oder was ist eigentlich hier der Mensch?

Fr 10.04. Workshop Portraitfabrik – Die Künstler malen und zeichnen vor Ort

So 12.04. Finissage Portrait; Heutes Geburtstag, Kaffee und Kuchen
Genau vor einem Jahr wurde das Heute mit einer sozialen Tischtennis-Plastik eröffnet,
wir feiern ohne größeres Aufheben, Sach- und Geldgeschenke für das Heute können den
ganzen Tag über abgegeben werden.

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Über lukasseite

system- und kunstkritische Kunst. aktivistischer Illustrator // reisender Portraitzeichner // kulturschaffender Radfahrer // Sand im Getriebe // Ein Tropfen im Ozean //

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